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Eine feinsinnige Lehrerin sucht in der Stille anonymer Briefe nach Nähe und ahnt nicht, wie nah ihr der unbekannte Schreiber bereits im Alltag ist.
Ein stiller Buchhändler findet in einem anonymen Briefwechsel eine Seelenverwandte und muss den Schritt aus den Zeilen ins wirkliche Leben wagen.
Eine pragmatische Grundschullehrerin versucht mit Witz und Herzenswärme, ihre Kollegin Clara aus der Schwermut zurück ins Leben zu holen.
Ein altgedienter Buchhändler begleitet Jonas mit sanfter Beharrlichkeit und erinnert ihn daran, dass Worte erst durch Taten lebendig werden.
Eine junge Lehrerin, die durch anonyme Briefe Trost sucht und findet.
Hohe Regale aus dunkler Mooreiche reichen bis unter die Stuckdecke; schmale Holzleitern lehnen an Bücherwänden voller Pergamente, Erstausgaben und Lederbände, durchdrungen vom Duft nach altem Papier, Nelkenöl und schwarzem Tee.
Ein heller Raum im zweiten Stock eines Gründerzeithauses mit knarrendem Fischgrätparkett, einem schlichten Schreibtisch aus hellem Eschenholz vor dem Fenster und tiefen Fensterbänken, auf denen Steinguttassen und Skizzenbücher stehen.
Traditionsreiche Regionalzeitung, in deren wöchentlicher Beilage die anonyme Annonce erscheint, die den Briefwechsel begründet.
Wiener Kaffeehausambiente mit kleinen Marmortischen auf geschmiedeten Füßen, bordeauxroten Samtpolstern, hohen Goldrandspeigeln und dem stetigen Klirren von Porzellantassen auf versilberten Tabletts.
Ein breiter Kiesweg unter uralten Rosskastanien, der dem sanften Bogen des Flusslaufs folgt; verwitterte Holzbänke bieten freie Sicht auf das kieselsteingesäumte Wasser und treibendes Laub.