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Die junge Kartografin Mara Venn bannt Linien auf Pergament, die Tage später als leibhaftige Inseln aus dem Nebel des Meeres steigen. Auf der Suche nach dem Grund für dieses Wunder bricht sie zu einer Reise auf, die sie an den Rand der bekannten Welt führt.
Seit Jahrzehnten hütet Elias Brand das Feuer über den Klippen und lauscht dem Raunen der Gezeiten. Als Mara mit ihren unmöglichen Zeichnungen zu ihm kommt, verlässt er seinen sicheren Turm, um ihr beizustehen.
Flink wie eine Küstenmöwe kennt Jona Holm jeden Winkel im Hafen und auf den Decks. Als er auf Maras Skizzen ein vertrautes Zeichen entdeckt, wird die Reise für ihn zur Suche nach den Spuren seiner eigenen Herkunft.
In den Hallen des Archivs bewacht die Älteste Maren Corve das unveränderliche Wissen der bekannten Meere. Als neue Inseln die Küsten bedrohen, setzt sie alles daran, die junge Zeichnerin aufzuhalten, bevor das Meer seinen Tribut fordert.
Kapitän Corvin Rook vertraut nur dem Wind in seinen Segeln und festen Verträgen. Als Mara Venn eine Fahrt zu Inseln bucht, die auf keiner Karte stehen, nimmt er die Heuer an – und findet sich bald in Gewässern wieder, die keinen Irrtum verzeihen.
Eine auf steilen Felsen errichtete Küstenstadt mit engen, kopfsteingepflasterten Gassen, windschiefen Speicherhäusern und den massiven Steinbauten der Chronistengilde.
Ein wehrhafter, aus grauem Granit gefügter Leuchtturm auf einer jäh ins Meer abfallenden Felsnase, umtost von mächtigen Brandungswellen.
Ein sturmerprobter Zweimast-Gaffelschoner mit pechgeschwärztem Rumpf, knarrenden Planken und einer gemütlichen, von Seekarten bedeckten Kapitänskajüte.
Ein uralter Orden von Gelehrten und Kartografen, der das offizielle Wissen über die Meere verwaltet und das Zeichnen neuer, unautorisierter Länder als gefährliche Ketzerei verbietet.
Ein unberührtes Eiland mit silberweißem Strand und dichtem Farnwald, in dessen Mitte sich zyklopische Steinquader einer versunkenen Zeit erheben.