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Lena restauriert alte Karten und entdeckt dabei eine Stadt, die nur dort verzeichnet ist, wo Kartografen starben. Ihre Suche nach diesem vergessenen Ort führt sie an die Grenzen der eigenen Erinnerung.
Der Antiquar Jonas Althaus hütet in seinem verwinkelten Laden die letzten Spuren vergessenen Wissens. Als Lena mit einer rätselhaften Karte zu ihm kommt, verlässt er erstmals seit Jahren seine Bücher, um ihr beizustehen.
Mara bewacht die Stadt der letzten Karten vor dem endgültigen Verfall. Sie prüft jeden, der das Tal betritt, mit unerbittlicher Strenge auf seine Bereitschaft zum letzten Opfer.
Eine junge Frau, die verwaiste Landkarten restauriert und dabei auf die geheimnisvolle Stadt stößt.
Ein älterer Buchhändler, der Lena hilft, die Karten zu entschlüsseln und die Stadt zu finden.
Ein schmales, dreistöckiges Fachwerkhaus in einer regennassen Seitengasse. Bis unter die Decke biegen sich Eichenregale unter Folianten, Globen und Ledermappen voller handgezeichneter Risse.
Ein steiler, von brüchigem Schiefer gesäumter Einschnitt im Hochgebirge, an dem kein Baum mehr Fuß fasst und der Weg sich stellenweise im Geröll auflöst.
Eine weitläufige Stadt aus hellem Sandstein und spitzen Giebeln, die in keinem Talbecken der bekannten Geografie existiert. Die Konturen ihrer Türme wirken bei direktem Blick klar, verschwimmen jedoch aus den Augenwinkeln.
Ein lichter Dachboden mit großen Oberlichtern nach Norden, langen Arbeitstischen aus Zink und Schalen mit Leim, Pigmenten und Ziegenhaarpinseln.