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Lena zeichnet Küstenlinien und Riffe, die auf keiner Karte verzeichnet sind – bis sie plötzlich leibhaftig aus den Fluten steigen.
Als mächtige Vorsitzende des Handelsrats strebt die Ratsherrin nach Lenas Skizzen, um das neu entstehende Land noch vor allen anderen in Besitz zu nehmen.
Mit ruhiger Hand und wettergegerbtem Schiff steuert Elias Lena durch unerforschte Nebelbänke dorthin, wo das Meer neues Land gebiert.
In den staubigen Hallen der Gezeitenbibliothek sucht Mara nach Antworten in vergilbten Schriften, um Lenas rätselhafter Gabe auf den Grund zu gehen.
Zurückgezogen an sturmumtosten Klippen bewahrt der Alte das Vermächtnis jener seltenen Kartografen, deren Linien die Wirklichkeit formen.
Eine Ansammlung geduckter Reetdachhäuser, die sich an die grauen Schieferfelsen klammern. Holzstege ragen ins Wasser, an denen Netze zum Trocknen hängen.
Hohe Steingewölbe voller deckenhoher Regale mit Seekarten, Logbüchern und Chroniken, beleuchtet von warmen Öllampen und schmalen Bogenfenstern zum Hafen hin.
Steil ins Meer abfallende Felswände mit versteckten Höhlen und knorrigen Kiefern, weitab aller regulären Schifffahrtswege gelegen.
Die einflussreichste Vereinigung von Kaufleuten und Reedern, die den Seehandel kontrolliert und neue Gebiete rücksichtslos kolonisiert.
Schroffe Basaltklippen, auf denen sich noch nasse Algen und Muscheln befinden, gekrönt von einem uralten, verwitterten Leuchtturm, der wie durch ein Wunder aus der Tiefe mit aufgetaucht ist.